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Häufigste Fehler beim Häkeln und wie man sie vermeidet.

Aller Anfang ist schwer. Aber keine Angst, mit diesen einfachen Tipps kommt der Spaß am figürlichen Häkeln schneller, als Sie denken.

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Es gibt bekanntlich viele verschiedene Arten von Garn. Hauchfeine bis dicke Fasern, glatte bis flauschige, schlichte bis auffällige Garne, natürliche Fasern, synthetische Fasern oder gemischte Fasern. Auch preislich unterscheiden sie die einzelnen Garne natürlich. Kein Wunder, dass die Auswahl manchmal schwer fällt.

Wichtig ist, sich die Frage zu stellen, für was das Garn verwendet werden soll. Häkeln Sie in filigranes Projekt, bei dem ein feines Baumwollgarn infrage kommt? Häkeln Sie einen warmen Schal, wozu Sie dickes Garn brauchen? Soll es ein Kleidungsstück werden, bei dem hochfestes Garn benötigt wird? Haben Sie Fragen dieser Art schon im Vorfeld beantwortet, werden Sie sich leichter, für das richtige Garn entscheiden.

Sind Sie Anfänger, fangen Sie nicht direkt mit einem zu schwierigen Häkelprojekt an, beispielsweise einem Pullover. Geeignet für Anfänger sind unter anderem Topflappen. Wichtig ist, sich erst einmal die grundlegenden Stiche anzueignen, bevor man nach einer Anleitung mit dem Schwierigkeitsgrad mittel bis schwer häkelt. So sparen Sie sich Ihre Frustration und das langwierige Nachschlagen unterschiedlicher Stiche, was am Ende nur demotivierend ist.

Das Mitzählen von Maschen wird leider gerne mal vernachlässigt. Bei manchen Häkelarbeiten ist es nämlich tatsächlich unumgänglich die Maschen mitzuzählen. Gerade wenn sich die Maschenzahl pro Reihe nicht ändert, ist die Versuchung groß, nicht mehr mitzuzählen. Dennoch kann es passieren, dass trotzdem eine Masche ausgelassen wird. Wird das nicht bemerkt, ist die Häkelarbeit beispielsweise oben plötzlich viel zu schmal.

Ein weiterer kleiner Fehler, der deutlich weniger Ärger bereitet, wenn man ihn vermeidet, ist das Vernähen des Fadens bei einer Häkelarbeit. Denn wenn der Faden am Anfang, Ende oder bei Garnwechseln nicht ordentlich vernäht wird, kann die Häkelarbeit wieder aufgehen. Wenn das nach stundenlanger Arbeit passiert, und man auf einmal einen aufgeribbelten Haufen vor sich liegen hat, ist das wirklich ärgerlich. Wichtig ist dabei, den Faden beim Vernähen gleichmäßig anzuziehen und nicht alle Stiche an einer Stelle zu setzen. Das kann zu unschönen Knubbeln führen.

Ein letzter Tipp, den Sie unbedingt beachten sollten, ist das Aufspannen Ihres Projektes. Es passiert nicht selten, dass die Häkelarbeit am Ende verzogen ist oder Wellen schlägt, wenn zum Beispiel zwischendurch das Garn gewechselt wurde oder die Fadenspannung nicht mehr gleichmäßig war. Dieses Problem kann ganz einfach durch Aufspannen gelöst und das Häkelprojekt in Form gebracht werden.

Aber was bedeutet eigentlich Aufspannen? Ganz einfach:
Häkelprojekt ausbreiten und in der gewünschten Form mit Stecknadeln auf einem Untergrund fixieren.

Häkelarbeit befeuchten und im aufgespannten Zustand trocknen lassen oder bügeln.
Mit Beachtung dieser kleinen Tipps bleiben Ihnen viel Ärger und Nerven erspart und die Vorfreude auf das nächste Projekt ist umso größer.

Wir wünschen Ihnen viel Freude.

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